Überraschung bei Krambambulis

Wir haben fünf zauberhafte kleine Überraschungen für euch. Unsere Babys sind drei Tage früher als erwartet auf die Welt gekommen.

Um 2 Uhr in der Nacht wachten wir auf, weil Dascha unruhig war, hechelte und sich ständig von einer Position in die andere setzte. 10 Minuten vor 3 war der erste Welpe da, ein Prachtkerl von einem Rüden – 266 g schwer und weiß. Er hatte die anderen abgehängt und musste Emilio – der Eifrige – heißen.

Eine halbe Stunde später machte sich der zweite Welpe auf den Weg. Als er in die Welt flutschte, sahen wir erfreut, dass er schwarz wie Papa Nyakas war. Er war prächtig wie sein weißer Bruder – 260 g schwer und ungeheuer gelassen. Fast mussten wir ihn überreden, an der Milchbar Platz zu nehmen. Uns schien, er wollte nach der beschwerlichen Reise ein wenig meditieren. Wir gaben ihm einen biblischen Namen: Eliot.

Schon nach 20 Minuten wurde Dascha wieder unruhig und bekam Wehen. Und schon sahen wir erneut ein weißes Köpfchen. Kaum hatte er die warme Höhle der Mama verlassen und war aus der Eihülle gepellt, begann er hinreißend zu singen. Wir meinten einen Anklang an Herrn Presley zu hören und mussten ihn Elvis nennen. Wollte er uns mit seinem Lied etwas über die vergangenen Wochen erzählen?

Die drei angekündigten Welpen waren da und die Geburt schien beendet. Doch nach fast zwei Stunden fing Dascha wieder an zu hecheln und zu pressen. Diesmal dauerte es lange bis ein Puli in seiner Eihülle vor uns lag – ein Mädchen – und maskenfalb – wie ich es mir gewünscht hatte. Sie hat hellbraunes Fell mit schwarzen Spitzen. Das Schnäuzchen, der Schwanz und die Pfötchen sind tiefschwarz. Sie wuselte sofort herum, was durch ihren schwarzen Rallystreifen vom Kopf bis zum Schwänzchen noch rasanter wirkte. Sie erinnerte uns an einen hüpfenden Smiley und musste Emoji heißen.

Pünktlich zum Frühstück um 6 erschien unser Leichtgewicht von „nur“ 230 g. Leicht schienen auch seine Bewegungen. In Schlangenlinien testete er die Zitzen, welche wohl am schmackhaftesten war und trällerte dabei vor sich hin. Er heißt Easy nach seiner wunderbaren Urgroßmutter von den Berliner Powerpulis.

Nachtrag: Morgens wollte ich Fotos von der Rasselbande machen. Inzwischen war es hell und ich sah, dass Eliots Fell gar nicht schwarz sondern von einem wunderschönem dunklen maskenfalb ist.

Dascha hat die Geburt mit erstaunlicher Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit gemeistert. Wir sind so stolz auf unsere Mama. Oma Fritzi wollte die Wurfkiste gleich okkupieren und die Kleinen selbst säugen. Jetzt hat Dascha erst einmal striktes Besuchsverbot verhängt.

10 Antworten zu “Überraschung bei Krambambulis”

  1. „Sind die süüüüß!“ Herzlichen Glückwunsch Euch allen, besonders natürlich Dascha! Wir sind schon jetzt alle ganz verliebt in diese kleinen Schnäuzchen…

    • Dankeschön, ja wir sind auch nach der zweiten fast schlaflosen Nacht (wenn einer Hunger hat oder seinen Geschwisterhaufen nicht findet, jammert er) noch verliebt in die Kleinen.

  2. Barbara Wimmer Says:

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Wurf schätze sie werden alle schon ein gutes Zuhause haben
    Liebe Grüsse
    Barbara

  3. Wie schön, wir freuen uns schon darauf sie kennen zu lernen.

    • Die Welpen sind auch ganz gespannt auf euch, wir haben ihnen schon von euch erzählt. Und Kindergewusel gehört zu unserem harten Trainingsprogramm.

  4. Opa Rudi gratuliert von ganzem Herzen seiner Tochter zu diesen hinreissenden Babys :o)

  5. Herzlichen Glückwunsch an Dascha, Nyakas und alle Krambambulis! Süße Fotos und so liebvoll geschrieben! Ganz viel Spass mit der kleinen Rasselbande!

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