Mama Dascha beschwert sich über Pendelerziehung

Unsere Babys sind 11 Tage alt. Sie haben kräftig zugenommen, und Emoji, Eliot und Elvis haben unseren Wonneproppen Emilio fast eingeholt. Er ist der Hungrigste der fünf und wirkt sehr souverän.

Emilio (oben) und Elvis

Easy und Emilio erinnern mich im Wesen am meisten an Papa Nyakas. Der ließ sich, als er mit 15 Wochen aus Ungarn kam, von seinem neuen Freund, dem Puli Eddi, damals zweieinhalb, alles zeigen, aber bald darauf machte er klar, dass er der Chef des kleinen Rudels ist.

Nyakas

Er ist freundlich, verschmust und unheimlich gelassen. Selbst wenn sein Frauchen Angelika ihm den Zahnstein entfernt, bleibt er stoisch sitzen. Sein bezauberndes Wesen war neben seiner Schönheit der ausschlaggebende Punkt dafür, dass er das Superpapa-Casting gewonnen hat.

Nyakas ist Deutscher Champion – hier werden die Schönheit und der Charakter beurteilt. Dazu muss er fünf mal auf Ausstellungen ein V1 bekommen haben, also „Vorzüglich“ und der beste der Hunde seiner Klasse sein. Er kommt aus dem legendären ungarischen Ludas Matyi-Kennel von Ferenc Antal.

Nyakas

Easy ist immer noch der Ruhigste, er macht selten ein Indianergeschrei wie Eliot und Elvis, drängelt nicht bei der Zitzenverteilung und wirkt entspannt, selbst wenn er den Geschwisterhaufen mal aus den Augen verloren hat.

Easy

Dascha hat inzwischen kein Problem mehr, wenn wir uns eins der Babys aus der Kiste holen. Selbst, wenn Fritzi sie liebevoll anschnuppert – heimlich glaubt sie immer noch es seien ihre Welpen – ist es in Ordnung.

Wenn Eliot Hunger hat oder seine Geschwister nicht findet, weiß das auch unser Nachbar – er schreit so herzzerreißend, dass wir auch nachts zur Welpenkiste rennen, weil es klingt, als wäre ein Massaker passiert. Selbst Fritzi, die kaum noch etwas hört, dreht erschrocken ihre Ohren. Die Einzige, die das gar nicht rührt, ist Dascha.

Gibt es was Ernstes?

Sie wirft einen kurzen – und wie ich glaube missbilligenden – Blick auf ihren aufmüpfigen Sohn, dreht sich um und legt sich entspannt vor die Kiste.

Ich mag es, wenn die Hundemamas ein bisschen strenger mit ihren Babys sind – sie werden robuster, wenn sie nicht so verzärtelt werden. Nur wir machen ihre Erziehungsbemühungen zunichte und holen sie manchmal aus ihrer Kiste, wenn sie fiepen.  Emoji und Easy werden sofort ruhig und strecken sich wohlig aus.

Emoji

Auch Elvis kuschelt sich in die Hand und singt leise I’ll Remember You.

Elvis

Emilio saugt aufgeregt am Finger, weil er viel lieber essen möchte als kuscheln und Eliot fragt, wo eigentlich seine Geschwister sind, denn ohne die kann er überhaupt nicht schlafen.

Aber dann kuschelt er sich doch in die Hand und schläft.

Noch können sie weder hören noch sehen, aber bei unserem nächsten Post werden sicher die ersten Äuglein offen sein, sie werden auf wackligen Beinchen zur Mama tapsen und wir dürfen nur noch Martin Rütter im Fernsehen gucken, weil der Tatort zu aufregend für die Kleinen ist.

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