Krambambulis Etikette – letzte Korrekturen

Unser Benimm-Training zeigt erste Ergebnisse: Die Mädchen kacken nicht mehr vor den Fressnapf. Bo hat versprochen, Belle nicht mehr am Schwanz vom Napf wegzuziehen, um selbst eine bessere Fressposition zu ergattern.

Unser vorläufiger Menüplan besteht aus vier Mahlzeiten. Zum Frühstück gibt es Hüttenkäse. Die Konsistenz soll die Mädchen auf das Sekt- und Kaviar-Frühstück vorbereiten, das sie mit neun Wochen bei ihren neuen Familien erwartet.

Mittags speisen wir Chateaubriand, vorerst leicht püriert. Am Nachmittag gibt es Milch mit Flocken. So üben wir das künftige Austernschlürfen.

Zur Nachtmahlzeit gibt es Kobe-Beef aus der Dose.

An der Gewichtskurve sieht man, dass es den Damen mundet.

Nach dem Dinner ähnelt der Essplatz noch einem Schlachtfeld.

Nächste Woche üben wir den Umgang mit Servietten. Statt die angebotenen Servietten mit zwei Krallen aus den silbernen Serviettenringen zu ziehen und sich die Schnäutzchen damit abzutupfen, schienen die Mädchen ratlos und fragten sich, was sie damit wohl spielen sollen.

Außerdem werden wir versuchen, das Kobe-Beef mit Stäbchen zu essen.

Zur Vorbereitung auf das Skateboard-Training benutzen wir ein Wackelbrett. Das macht den Mädchen einen Heiden-Spaß. Schnell lernten sie, alleine auf- und abzusteigen.

Für die künftigen Welpeneltern: Alle sechs wünschen sich zu Weihnachten ein Skateboard. Auch ein Surfbrett wäre o.k.

Bei der rhythmischen Sportgymnastik fehlen noch ein paar Kleinigkeiten zur Teilnahme an der nächsten Weltmeisterschaft: Beauty hat als Handgerät die Keule gewählt.

Die anderen Mädchen haben sich für eine Übung mit Tuch entschieden.

Leider fehlt es ihnen noch an der notwendigen Eleganz. Black Magic’s Lieblingsgerät ist der Schwebebalken.

Bisher leider mehr ein Purzelbrett.

Alle sechs trainieren Wrestling. Ihr Vorbild ist Hulk Hogan.

Heute durften die Mädels einen Sonntagsspaziergang machen.

Sie waren außer Rand und Band,

nahmen ein Duschbad in der nassen Wiese,

probierten die bayrischen Kräuter

und folgten einer Walkerin, weil die so schicke Stöcke hatte.

Nur mit viel Leckerlis konnten wir sie überreden, wieder mit nach Hause zu kommen. Auf der Rückfahrt hörten wir ein schrilles Protestsextett.

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