Mascha erwägt Umzug

Bright Curly Sue (früher Bo Derek), unsere Welpensprecherin, hat es geschafft, alle Welpen zu einem Schreikonzert aufzuwiegeln, um mehr Freiheiten zu erkämpfen. Nachdem die erste Nachbarin uns wegen des Lärms die Freundschaft gekündigt hatte, gaben wir nach.

Wir sperrten die Christrosen in den Welpenstall und ließen die Mädels durch den ganzen Garten toben.

Einer von uns behielt immer die Ausbrecherqueen Bubbly im Auge und einer passte auf die anderen fünf auf.

Um dem Freiheitsdrang der Mädels gerecht zu werden, wollten wir wieder einen langen Spaziergang mit ihnen machen.

Wir suchten einen Weg mit weitläufiger Wiese aus. Herrlich zum Toben und Spielen.

Am Ende standen drei stachelige Büsche. Alle stürmten zielgerichtet darauf zu.

Betty (früher Belle) und Curly verschanzten sich so darunter, dass wir nach ihrer Rettung total zerkratzte Arme hatten. Als wir alle wieder auf dem Weg hatten, flüsterten die beiden miteinander, drehten sich um und flitzten wieder unter ihren Busch. Wenn es bis dahin noch unzerkratzte Stellen an unseren Armen gegeben hatte, hatten sie jetzt ein durchgängiges Streifenmuster. Ach, hätten wir doch auch ein Welpenfell …

Zum Schluss krochen noch drei Mäuse unters Auto. Nun waren wir nicht nur zerkratzt sondern auch voller Dreck. Was für ein gemütlicher Wochenendausflug!

Unsere Bellissima ist schon am Freitag nach Aschaffenburg umgezogen. Sie ist zwar eine unserer Schönsten, hat sich aber doch für eine seriöse Karriere in der Unternehmensberatung entschieden. Sie wird vorerst ein Team mit ihrem Frauchen bilden. Auf ihrem ersten Termin hatte sie eine Begegnung mit einem Retrievermädchen und zeigte keine Spur von Angst.

Bellissima war eine der beiden Coolsten im Rudel. Bei unseren Theateraufführungen fehlt sie uns besonders, denn wahlweise haben wir nun zu wenig Schauspieler oder Zuschauer. Gerade jetzt, wo wir mit den Proben für den “Jedermann” begonnen haben.

Bei der Abfahrt protestierte sie laut gegen die Kiste, in der sie sitzen musste. So beschloss Mascha kurzerhand, nein kurzerpfote natürlich, ihre Tochter zu begleiten. Sie stieg vorn ein und wollte wie immer auf den Rücksitz springen. Da das blöde Auto nur zwei Sitze hatte und Bellissima in der Kiste schon auf dem Beifahrersitz angeschnallt war, nahm sie kurzentschlossen den Fahrersitz. Es brauchte einige Zeit, um sie zu überreden, bei den anderen fünf Töchtern zu bleiben.

Mascha wird dann wohl mit Betty Bamboo an den Bodensee fahren.

Ich hoffe, das geht in Ordnung, Katja?!

Eine Antwort zu “Mascha erwägt Umzug”

  1. Na klar liebe Mascha,

    dann können wir ja zu viert eine Sause machen. Blubsch-Brösel ist ja auch noch dabei, da hat Betty gleich einen sehr feschen Burschen an ihrer Seite und wir beiden Mami-Pulis lassen es uns am See wohlergehen und schlürfen das gute Bodenseewasser und machen Kneipp.

    Lieben Gruss
    Moha San mit Katja

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